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Wenn die Antwort vor dem Klick kommt: Was KMU für KI-Sichtbarkeit tun können

Das Pew Research Center hat im März 2025 das Suchverhalten von 900 US-Erwachsenen ausgewertet. Sah ein Nutzer eine KI-Zusammenfassung bei Google, klickte er in 8 Prozent der Besuche auf ein klassisches Suchergebnis. Ohne Zusammenfassung waren es 15 Prozent. Und 26 Prozent der Sitzungen endeten direkt nach der Antwort, ohne einen einzigen Klick.

Das sind US-Daten. Für die Deutschschweiz fehlt eine vergleichbare Messung. Die Richtung ist trotzdem klar: Wer eine Frage stellt, bekommt immer öfter eine fertige Antwort. Ihre Website liefert dann nur noch die Quelle dahinter, wenn überhaupt.

Wer bekommt die Antwort?

Die Studie zeigt auch, wann diese Zusammenfassungen auftauchen. Bei Suchen mit ein bis zwei Wörtern lag der Anteil bei 8 Prozent. Bei Suchen mit zehn oder mehr Wörtern waren es 53 Prozent. Fragen mit «wer», «was» oder «warum» lösten in 60 Prozent der Fälle eine Zusammenfassung aus.

Wenn die Antwort vor dem Klick kommt: Was KMU für KI-Sichtbarkeit tun können

Gastbeitrag von GORINI Marketing, zertifizierte Google Partner Agentur für KMU in der Schweiz

Das Pew Research Center hat im März 2025 das Suchverhalten von 900 US-Erwachsenen ausgewertet. Sah ein Nutzer bei Google eine KI-Zusammenfassung, klickte er in 8 Prozent der Besuche auf ein klassisches Suchergebnis. Ohne Zusammenfassung waren es 15 Prozent. Und 26 Prozent der Sitzungen endeten direkt nach der Antwort, ohne einen einzigen Klick.

Das sind US-Daten. Für die Deutschschweiz fehlt eine vergleichbare Messung. Die Richtung ist trotzdem klar: Wer eine Frage stellt, bekommt immer öfter eine fertige Antwort. Ihre Website liefert dann nur noch die Quelle dahinter, wenn überhaupt.

Wer bekommt die Antwort?

Dieselbe Studie zeigt, wann Zusammenfassungen auftauchen. Bei Suchen mit ein bis zwei Wörtern lag der Anteil bei 8 Prozent. Bei Suchen mit zehn oder mehr Wörtern waren es 53 Prozent. Fragen mit «wer», «was» oder «warum» lösten in 60 Prozent der Fälle eine Zusammenfassung aus.

Für ein KMU heisst das: Wer «Reinigungsfirma Zürich» tippt, sieht weiter die gewohnte Trefferliste. Wer fragt «Was kostet ein Umzug von Baden nach Bern mit 3.5 Zimmern und woran erkenne ich einen seriösen Anbieter?», bekommt eine Antwort mit ein paar genannten Quellen. Wer dort fehlt, existiert für diese Anfrage nicht.

Braucht es dafür ein neues Fach?

Hier lohnt sich Nüchternheit. Google schreibt in seinem Leitfaden zu generativen KI-Funktionen: Aus Sicht der Google-Suche ist die Optimierung für generative KI weiterhin SEO. Eine Datei wie llms.txt braucht es nicht, Google ignoriert sie. Inhalte in winzige Häppchen zu zerlegen ist ebenfalls nicht nötig. Strukturierte Daten sind keine Pflicht, Google empfiehlt sie aber weiterhin als Teil einer SEO-Strategie.

Das ist unbequem für jede Agentur, die GEO als Geheimwissen verkauft. Für Sie ist es eine gute Nachricht: Sie müssen keine neue Disziplin einkaufen. Sie müssen die bestehende konsequenter betreiben.

Eine Einschränkung gehört dazu. Google ist nicht die einzige Quelle. ChatGPT, Copilot und Gemini greifen auf unterschiedliche Datenbestände zu. Ob eine Seite zitiert wird, hängt von Relevanz, Qualität, Zugänglichkeit und den Quellen des jeweiligen Systems ab. Garantieren kann das niemand. Beeinflussen können Sie die Grundlage.

Was Sie konkret tun können

Aus unserer Praxis und aus Googles eigenen Empfehlungen ergibt sich eine kurze Liste:

• Kundenfragen beantworten. Sammeln Sie die zehn häufigsten Fragen aus Telefonaten, Offertanfragen und Bewertungen. Beantworten Sie jede in zwei bis vier klaren Sätzen auf Ihrer Website, mit Preisrahmen, Ablauf und Einsatzgebiet.

• Fakten statt Werbesprache. «Wir sind Ihr kompetenter Partner» kann keine KI zitieren. «Büroreinigung ab 200 m², dreimal pro Woche, Offerte nach Besichtigung» lässt sich zitieren.

• Einheitliche Unternehmensdaten. Name, Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen und Einsatzgebiet müssen auf Website, Google-Unternehmensprofil und Branchenverzeichnissen übereinstimmen. Widersprüche kosten Vertrauen, bei Menschen wie bei Maschinen.

• Fachkompetenz belegen. Artikel gehören einer benannten Person mit nachvollziehbarer Erfahrung. Zertifikate, Referenzen und externe Erwähnungen stützen das E-E-A-T-Signal (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness).

• Technik in Ordnung halten. Schnelle Ladezeit, saubere Überschriften, crawlbare Seiten. Schema.org-Markup ergänzt das, ersetzt aber keinen guten Inhalt.

Nichts davon ist neu. Neu ist nur, dass Lücken schneller auffallen. Eine dünne Seite rankte früher auf Platz 8 und brachte wenigstens ein paar Besucher. Als Quelle für eine KI-Antwort kommt sie gar nicht erst in Frage.

Wie Sie den Erfolg messen

Klassische Rankings reichen nicht mehr. Ergänzen Sie drei Fragen:

• Wird Ihre Marke in relevanten KI-Antworten genannt, und wie oft?
• Verlinkt die Antwort Ihre Website als Quelle?
• Kommen qualifizierte Anfragen an, auch wenn die Klickzahl sinkt?

Die Google Search Console liefert inzwischen einen eigenen Bericht zur Leistung in generativen KI-Funktionen. Für ChatGPT und Co. hilft vorerst ein einfacher Test: Stellen Sie jeden Monat dieselben zehn Kundenfragen und notieren Sie, wer genannt wird. Das dauert eine Stunde und zeigt Ihnen mehr als manches Dashboard.

Weniger Klicks, mehr Gewicht pro Klick

Ein Punkt geht oft unter. Beantwortet die KI die einfachen Fragen selbst, bleiben für Ihre Website die Besucher, die schon weiter sind. Sie vergleichen Anbieter, wollen eine Offerte, greifen zum Telefon. Die Menge sinkt, die Kaufnähe steigt.

Wer seine Seiten darauf ausrichtet, mit klaren Preisen, einem sichtbaren nächsten Schritt und schnellen Antworten auf Rückfragen, holt aus weniger Traffic mehr Umsatz.

Der erste Schritt dauert eine Stunde

Schreiben Sie heute Ihre zehn wichtigsten Kundenfragen auf. Prüfen Sie, ob Ihre Website jede davon in drei Sätzen beantwortet. Bei den Fragen, wo das nicht gelingt, liegt Ihre grösste Lücke.

Wie GORINI Marketing dabei vorgeht, von der Prompt-Analyse über strukturierte Unternehmensdaten bis zur Erfolgsmessung, zeigt die Seite zu GEO Marketing. Eine erste Einschätzung, wie KI-Systeme Ihre Branche heute abbilden, gibt es im unverbindlichen Gespräch.

Über GORINI Marketing: Seit 2015 unterstützt GORINI Marketing KMU in der Deutschschweiz mit Google Ads, SEO und GEO zum Fixpreis. Mehr unter gorini.ch.

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